BIBB-Schulabgängerbefragung 2012: Vier von fünf beginnen Ausbildung im "Wunschberuf"

81 Prozent aller Ausbildungsanfänger, die im Jahr 2012 die Schule verließen, haben nach eigenen Angaben eine Ausbildung in dem von ihnen angestrebten Ausbildungsberuf gefunden.

Bei weiteren 16 Prozent stimmte der Ausbildungsberuf zumindest teilweise mit dem gewünschten überein.
Nur 4 Prozent traten eine Ausbildung an, die ihrem "Wunschberuf" nicht entsprach. Dies sind die Ergebnisse einer repräsentativen Befragung im Auftrag des Bundesinstituts für Berufsbildung (BIBB. Das BIBB hat rund 1.500 Schulabgänger des Jahres 2012 befragt.

Bei der Ausbildungssuche setzen die Jugendlichen vor allem auf drei Zugangswege: 32 Prozent aller Befragten gaben an, vor allem öffentlich zugängliche Informationen und Dienstleistungen in Anspruch zu nehmen. Hierunter fallen zum Beispiel die Stelleninformationsbörse und Berufsberatung der Arbeitsagentur sowie Stellenanzeigen von Unternehmen in Printmedien oder im Internet. 30 Prozent setzen auf "eigene Aktivitäten", meist in Form von Betriebspraktika, oder auf eigenes Nachfragen bei Betrieben. 25 Prozent gaben "soziale Netzwerke" und "soziale Beziehungen" an  - gemeint sind hier Kontakte zu Eltern, Verwandten, Freunden und Bekannten.

Alle Ergebnisse der Befragung gibt es auf den Seiten des BIBB.